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Amo Veranstaltungsbild

Anton Wilhelm Amo. Leben und Denken zwischen Europa und Afrika

20. September 2021, 19 Uhr

am Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO), Kirchweg 33 / 14129 Berlin, Eintritt frei
Eintritt frei * Zugang nur getestet, geimpft, genesen * Zugang nur nach Voranmeldung an gaph.mail@gmail.com

Der Philosoph Anton Wilhelm Amo ist spätestens seit der jahrelangen Auseinandersetzung um die Umbenennung der Berliner „M*-straße“ und des entsprechenden U-Bahnhofs in die „Anton-Wilhelm-Amo-Straße“ in aller Munde. Doch wer war Anton Wilhelm Amo eigentlich? Wie konnte ein in Ghana geborener Mensch, der im Zuge des Sklavenhandels an den Hof eines deutschen Herzogs gekommen war, eine so unwahrscheinliche Karriere machen? War Anton Wilhelm Amo, der mit einer Arbeit zum Leib-Seele-Problem zum Doktor der Philosophie promoviert wurde und sogar einige Jahre an der Universität Halle als anerkannter Dozent arbeitete, ein Experiment für die von universalistischen Ideen begeisterten Frühaufklärer? Und wie sind die Umstände von Amos Rückkehr nach Afrika zu deuten? Sicher ist: Spannend ist nicht nur Amos außergewöhnlicher Lebenslauf, sondern auch seine Philosophie, denn Amo war mit den überlieferten Schriften durchaus auf der Höhe der „philosophischen Zeit“.

Zur moderierten Abendveranstaltung Anton Wilhelm Amo. Leben und Denken zwischen Europa und Afrika laden das Zentrum Moderner Orient und die Gesellschaft für Afrikanische Philosophie (GAPh) die beiden Gäste Prof. Dr. Dr. Jacob Mabe und Prof. Dr. Ottmar Ette ein, um gemeinsam den Denker und Menschen Anton Wilhelm Amo dem interessierten Publikum vorzustellen. Das Grußwort spricht Prof. Dr. Kai Kresse (Leibniz-Zentrum Moderner Orient).

Die Gesellschaft für Afrikanische Philosophie e. V. (GAPh) ist ein in Berlin ansässiger wissenschaftlicher Fachverband, der im Jahr 2000 gegründet wurde und sich für die Vermittlung von Inhalten und Formen Afrikanischer Philosophie und Afrikanischen Denkens einsetzt.

Prof. Dr. Dr. Jacob Mabe ist Philosoph und Politologie, Herausgeber des ersten Afrika-Lexikons in deutscher Sprache, Vorsitzender der Anton-Wilhelm-Amo-Stiftung, und Autor wichtiger Publikationen in der Amo-Forschung (einschlägig: Anton Wilhelm Amo, Traugott Bautz 2014).

Prof. Dr. Ottmar Ette ist Professor für Romanistische Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam, transdisziplinär agierender Wissenschaftler mit den Schwerpunkten ‚Literaturwissenschaft als Lebenswissenschaft‘, ‚TransArea Studies‘ und ‚ZusammenLebensWissen‘ sowie Autor wichtiger Publikationen in der Amo-Forschung (einschlägig: Anton Wilhelm Amo: Philosophieren ohne festen Wohnsitz, Kadmos 2014).

Die Veranstaltung wird gefördert von der Amadeu Antonio Stiftung.

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